Sonntag, 23. April 2017

Unser Fitnessstudio im Flur

Als ich überlegt habe, welchen Raum der
Wohnung ich als nächstes für meine Linkparty


wählen soll fiel die Wahl schnell auf den Flur.
Quasi die Visitenkarte der Wohnung. Der 
erste Eindruck sozusagen. Dabei kommt es
weniger auf die Größe an, sondern einfach
auf das Gefühl: "Fühle ich mich hier wohl?!"

Als wir damals hier eingezogen sind hätte
ich gerne einen großen Esstisch in den 
Flur gestellt. Der Platz hätte es hergegeben
und gemeinsam um einen Tisch ver-
sammelt zu sein ist für mich der 
Inbegriff von Familie und Gemütlichkeit. 


Mein Mann war von dieser Idee leider nicht so
begeistert wie ich und so wurde es ein riesiger
Kleiderschrank, den wir zugegebener Maßen
auch sehr gut gebrauchen können. Und so 
blieb viel Platz im Flur, den die Kinder als
sie noch klein waren, gut als Rennstrecke 
genutzt haben - oder zum Fußball spielen...

Eigentlich heute noch, oft zu meinem 
Leidwesen, womit wir auch schon beim
Thema Sport wären! Wer weiß wer die 
Sportskanone bei uns zu Hause ist???
Richtig, ich auf jeden Fall schon mal ...
NICHT!


Nein, der Herr des Hauses gibt sich hier
sehr diszipliniert seiner Leidenschaft hin.
Eine Disziplin die ich, trotz großer Unlust
körperlicher Ertüchtigung gegenüber,
wirklich sehr bewundere. Früher ist er 
in die Muckibude gerannt, heute trainiert
 er 3-4 mal die Woche bei uns im Flur.

Er benutzt dafür so ein Seilsystem und
zwar schon lange bevor das so in Mode kam.
Soll wohl sehr effektiv sein, aber mich 
müsst ihr nicht fragen. Ich bin froh damit 
nichts zu tun zu haben. Worüber ich aller-
dings noch froh bin, ist dass er jetzt bei uns
zu Hause trainiert.


Nach dem Seiltraining wird dann noch der 
dicke Boxsack zwischen die Ringe gehänget
und losgeboxt. Der steht ansonsten im
Hausflur. Ich hoffe immer, dass er eventuelle
Einbrecher direkt in die Flucht schlägt :-) 

Aber nicht nur mein Mann nutzt seine 
Fitnessecke, nein auch die Kinder und 
sämticher Besuch der Kinder haben ihren 
Spaß daran an allem rumzuhängen.
Wahrscheinlich noch son Ding aus 
premenschlicher Affenzeit :-)


Bei mir muss da noch was anderes 
eingkreuzt sein. Faultier oder so.
meine Ecke ist dam eher diese...


 Früher stand da das Klavier meiner Tochter 
und hat die halbe Tür zu den Bädern versperrt.
Heute ist es sozusagen meine DIY-Ecke.
Ihr glaubt ja nicht, wie oft ich euch dieses
von mir selbst "designte" Teil vorne
im Bild schon zeigen wollte, aber so
prakisch wie es ist, so unfotogen ist es.


 Das Bild darüber, das den Stromkasten 
verdeckt, ist auch so ein DIY das ich 
sehr liebe. Mein Mann hat vorne auf die 
Holzplatte eine Plexiglasplatte in gleicher 
Größe geschraubt, unter der die Fotos 
 klemmen. Auch gut zum Austauschen.

 Auf der Rückseite hat er eine Leiste über 
die ganze Länge geschraubt und das Gleiche  
noch mal an der Wand. So kann man das
Bild schnell und ohne Umstände abhängen
wenn man an den Sicherungskasten muss. 


Außerdem steht es so etwas von der Wand 
ab, so dass man noch eine indirekte
Beleuchtung hinter dem Bild anbringen kann.

So dann gibt es den Flur noch  mal in der Totalen
von der anderen Seite und dann ist auch schon 
alles gezeigt. Die Bilder sind nicht so dolle
aber einen Flur zu fotografieren, der ja
in den seltensten Fällen Fenster, und somit 
Tageslicht hat, ist gar nicht so leicht.


Obwohl, etwas Tageslich hat er ja sogar.
Vom Oberlicht aus dem Hausflur.

Nun hoffe ich, das ihr euch wieder recht
rege an meiner Linkparty beteiligt!
Ich danke den Teilnehmern des letzten
Monats für ihre tollen Beiträge.
Danke an 


Schaut es euch an, es lohnt sich 
wirklich! Wie auch beim letzten Mal,
könnt ihr auch diesen Monat wieder 
Posts verlinken die nicht super
aktuell sein müssen. Ihr habt schon
mal was über eure Flur gebracht?
Wunderbar! Dann her damit!
Bitte mit Backlink.

In den letzten Tagen, kam noch jede Menge
Osterpost bei mir an. Die zeige ich euch 
dann im nächsten Post. Vielen Dank schon
mal an alle die an mich gedacht haben!


Ich wünsche euch morgen einen 
schönen Wochenanfang.


Liebe Grüße aus Berlin
Doreen

Verlinkt bei Creadienstag


Dienstag, 11. April 2017

Veggi-Grillteller und ein wenig Ostern

Nee, nee Leute, ich bin nicht unter 
die Vegetarier gegangen. Dabei esse 
ich unheimlich gerne Gemüse und 
wenn ich mich entscheiden müsste:
Gemüse oder Fleisch ,
würde ich mich auf jeden Fall für
Gemüse entscheiden. Zum Glück 
muss ich das aber gar nicht.

Immer in der Fastenzeit - und die
geht ja noch ein paar Tage - haben
wir einen Teilzeitvegetarier in der
Familie. Meine Tochter fastet 
jedes Jahr Fleisch und Wurst.

Da ist beim sonntägliche Familien-
essen auf jeden Fall Kreativität 
gefragt. Einfach nur Fleisch 
wegzulassen ist ja nun total öde!


Ich war dran mit Essen kochen
und wir wollten grillen. Paprika
kommt bei uns so und so immer 
auf den Grill. Meistens die 
kleinen Pimentos. Die gab es aber 
diesmal nicht. Ausverkauft.
Die Spitzpaprika mit Salz,Öl
und Knoblauch war aber 
genauso lecker!


sind ein Klassiker bei uns und
dürfen nie fehlen. Genau wie
die immer sehr beliebte 

Die Rosenkohlspieße hatte ich 
schon auf meinem Geburtstagsbuffet
und weil sie so gut angekommen 
sind habe ich sie gleich noch mal
gemacht. Einfach TK Rosenkohl
vorgaren und abwechselnd mit
Grillkäse aufspießen.

Kommen wir jetzt aber zu 
den leckeren Veggibouletten!
Kennengelernt habe ich sie bei
Grit als ich bei ihr zu Besuch war.


Zutaten:

100g Haferflocken
35g Cornflakes
200g körnigen Frischkäse
3 Frühlingszwiebeln
Bärlauch
Kreuzkümmel
Salz, Pfeffer
3 Eier

Alle Zutaten gut mischen und wirklich
gut würzen. Dann eine Stunde abgedeckt
ruhen lassen. Anschließend Bouletten
formen und auf dem Grill, am Besten 
in so einer Pfanne, schön knusprig werden
 lassen. Es geht aber auch ohne die Pfanne.

Probiert es aus und lasst euch 
überraschen! Es ist wirklich gut!

Kommen wir noch schnell zu Ostern.
So richtig viel habe ich dieses Jahr nicht 
dekoriert, denn wir fahren zum
ersten mal seit vielen Jahren über 
Ostern in den Urlaub. Ein paar Karten
sind aber trotzdem entstanden.


Eine weitere Abwandlung meiner 
Häschenkarten. Diesmal mit Federn.

Und Handlettering. So können sie im
Laufe der Woche auf die Reise gehen.
Es sind auch schon liebe Karten bei
mir eingetroffen. Von Nicole und Lotte.


Die Kullerkarte rechts kam von Rosi.
Das verrückte Huhn hat doch wirklich 
für meine ganze Familie samt Schwieger-
kindern total niedliche Eierbecher gehäkelt.


Was für eine filigrane Arbeit. Wie lange
sie daran gesessen haben muss. Wahnsinn!


Vielen Dank noch mal an dieser Stelle!
So eine bunte Eierbecherwiese!

Ich habe selbst auch noch ein paar 
Ostergeschenke gebastelt. Von meinen
Strandhäuschen hatte ich noch ein paar
Rohlinge übrig. Die habe ich nun 
frühlingshaft-romantisch gestaltet.


In zartem rose´mit grauem Dach. So 
kann es bis zum Sommer stehen bleiben.
Auf die Rückseite habe ich einen 
Vogelkäfig gestempelt. Hier nochmal 
von beiden Seiten. Bei diesen Häusern 
sind der Phantasie wirklich keine
Grenzen gesetzt.


Das war es erstmal wieder von mir.
Ich werde heute den ganzen Tag 
Osterkarten schreiben und dann
langsam mit dem Kofferpacken 
beginnen... Im Urlaub werde ich 
hoffentlich auch etwas Zeit haben,
endlich mal wieder Blogrunden zu
drehen. Das kam in letzter Zeit 
eindeutig zu kurz!

Ich wünsche euch ein ganz tolles
Fest. Das Wetter soll ja leider nicht 
so dolle werden. Ich bin mir aber 
trotzdem sicher, das ihr das Beste
daraus macht.


Liebe Grüße aus Berlin
Doreen


Verlinkt bei 


"Notes of Berlin"


Samstag, 1. April 2017

Ein echter Samstagsplausch

Ich habe ja schon öfter an dem 
Samstagsplausch von Andrea teilge-
nommen. Das habe ich dann dafür genutzt 
über Dies und Das zu schreiben. Aber nie 
habe ich über meine Woche berichtet,
 weil ich dachte, es interessiert doch 
nicht wirklich jemanden was ich die
Woche über so gemacht habe.

Warum denke ich das dieses mal nicht?
Ach ihr Lieben. Ich hatte eine soooo
sensationelle Woche, das ich euch jetzt 
doch einfach mal mitneheme und daran
teilhaben lassen möchte. Leider habe 
ich mir das erst heute überlegt, so das die 
Fotos nicht so üppig sind. Mal sehen 
wie ich das lösen kann.


Gute-Laune-Wetter

Ja damit geht es ja schon mal los!
Das war ja wohl traumhaft diese Woche
Wenn die Sonne vom Himmel lacht,
kann man doch einfach nur gute Laune
haben und das Leben toll finden.
(wenn nix Schlimmes anliegt)

Vorsätzliche Bewegung

Eine meiner Vorsätze für dieses Jahr 
war ganz konkret bei Temperaturen im
zweistelligen Bereich und trockenem
Wetter mit dem Fahrrad zur Arbeit zu 
fahren. Das habe ich diese Woche umge-
setzt und es war traumhaft schön. Keine
Überwindung, kein innerer Schweinehund.
Purer Endorphinrausch.

Herzensangelegenheit

Das Thema meines letzten Postes lag
mir sehr am Herzen und ich weiß, das ich
mit dieser Meinung zum Schulsystem oft
anecke. Um so erfreuter war ich doch ein
paar Gleichgesinnte hier zu finden. Die 
anderen haben wahrscheinlich nicht 
kommentiert, bis auf Eine, was ich auch 
richtig toll fand! Eigentlich bestand die 
ganze Woche aus Herzensangelegenheiten


Ortswechsel

Hat jemand von euch schon mal den 
Fernbus als Vortbewegungsmittel genutzt?
Coole Sache finde ich. Nachdem der Fahrer
dein Gepäck verstaut hat, sitzt du gemütlich
auf deinem Plätzchen, wirst von A nach B
kutschiert. Brauchst dich um nichts kümmern.
Nur noch am gewünschten Ort wieder den
Bus verlassen, ohne Umsteigen und
Koffer schleppen. Und das alles
für´n Appel und´n Ei. Genial.

Kleiner Tipp an dieser Stelle:
Kopfhörer nicht vergessen! Denn nicht alle
wollen schlafen oder lesen und nicht von
jedem ist die Lebensgeschichte, oder das
was er sonst noch zu berichten hat, so 
wahnsinnig interessant...

Pläne und Taten

Warum kam es diese Woche überhaupt 
zu einem Ortswechsel und wohin wurde 
überhaupt gewechselt, könnte sich jetzt 
der Eine oder Andere fragen. Sag ich euch!

Letztes Jahr im Mai hatte ich einen Post 
geschrieben in dem ich erzählt habe, das ich 
Annette Louisan so gerne mag. Meine liebe
Freundin Grit kommentierte diesen Post 
und schrieb, das sie sie auch so toll 
findet. Ganz spontan, noch am selben
Tag, haben wir beschlossen das Konzert
in Erfurt zu besuchen. Das war am 
Mittwoch dieser wunderbaren Woche.


Freundschaft

Aufs herzlichste wurde ich also von 
Grit in Weimar in Empfang genommen.
Wir haben einen kleinen Stadtbummel
gemacht, lecker Eis gegessen und uns
gefreut, uns zu sehen und auf das
Konzert am Abend. Grit hat mir ganz
viel gezeigt. Ihr tolles Haus kannte ich
ja schon. Man kommt aus dem Staunen
nicht raus. Alles so toll dekoriert!
Die Frau hat Ideen! Ich hab mich 
natürlich auch gefreut ihre wirklich
reizende Familie wiederzusehen.

Wir haben am Donnerstag eine schönen
Spaziergang entlang ihrer Joggingstrecke 
gemacht, den Garten inspiziert und ihre 
beste Freundin besucht. Auch so ein 
Zuckerstück wie Grit. Einfach schön!


1. Konzert - Kugelblitz

Am Mittwoch Abend war dann das 
Konzert von Annette Louisan in der 
alten Oper in Erfurt. Schöööön.
Ein kleiner schwarzer Kugelblitz rollte
auf die Bühne. Bislang war irgendwie
an mir vorbeigegangen das sie 
hochschwanger ist. Um so erfreulicher
für uns, dass sie die Tour nicht abgesagt
hat - denn es war einfach zauberhaft! 

Konzert Nr.2 - Tiefes Glück

Am Freitag - also gestern... hach ich 
schwelge immer noch in Glückseeligkeit.
Ich hatte meinem Mann vorgejammert, das 
Heinz Rudof Kunze ein Konzert gibt und 
ich so gerne dort hingehen würde, aber 
niemanden habe der sich opfert, weil 
außschließlich ich seit fast 30 Jahren,
diesen grandionsen Künstler und 
Gesangspoeten zutiefst verehre! 

Was ich bisher nicht wusste, nach 
immerhin 11 Ehejahren, das er ihn auch
gar nicht so schlecht findet. Jedenfalls
hat er mir zum Geburtstag 2 Karten
für dieses Konzert geschenkt. Es war 
eines der besten Geschenke ever!

Es ist nicht in Worte zu fassen wie
sehr mir das Konzert gefallen hat und 
was es mir bedeutet hat diesen ganz
besonderen Menschen live erlebt zu 
haben. Schon die Location war toll.
Der Admiralspalast! Im Anschluss
wurde ich noch schick zum Essen 
eingeladen. Ein perfekter Abend
mit meinem liebsten Ehemann.

Ende

Ja das war sie meine Woche!
Mehr davon bitteschön!
So kann es weitergehen.
Heute werde ich erstmal meine
Kinder genießen. Wenn man sie
nicht so oft gesehen hat - wie diese
Woche - ist es umso schöner sie
endlich wieder um sich zu haben.

Macht es euch nett und
genießt das schöne Wetter.


Liebe Grüße aus Berlin
Doreen


verlinkt bei:
friday flowerday
samstagsplausch
 

Dienstag, 28. März 2017

Hilf mir es selbst zu tun # Montessori-DIY

"Hilf mir es selbst zu tun!"
Das ist der Leitsatz von Maria Montessori.

Montessori vs. Regelschule

Jeder hat selber und vielleicht auch mit seinen
Kindern die eine oder andere Erfahrung gemacht.
Das Thema der "richtigen" Pädagogik wird sicher 
kontrovers diskutiert und das ist auch gut so. 
Ist es doch immer auch ein Austausch 
von Erfahrungen und Argumenten. 

   
Damit das Ganze heute nicht zu textlastig wird
zeige ich euch zwischendurch Bilder vom
vergangenen Wochenende im Garten und am
Ende habe ich noch ein schönes DIY für 
euch, mit dem eure Kinder, wenn sie denn 
gerade in der ersten Klasse sind, viel Freude
am lesen lernen haben werden.

 Meine großen Kinder sind beide bis zum Ende 
der Grundschulzeit - das ist in Berlin bis zur
6.Klasse - in eine Montessoriklasse gegangen.

Ab der 7. Klasse sind sie auf ein Gymnasium 
gewechselt. Ohne Probleme, ohne Leistungs-
rückstand. Ganz im Gegenteil. Beide haben ein 
gutes und sehr gutes Abitur gemacht. Mein 
Sohn beendet im Mai seine Ausbildung und 
wird im Anschluss studieren. Meine Tochter
 schreibt (in der Regelstudienzeit) in zwei 
Wochen ihr erstes juristisches Staatsexamen.
Soweit so gut!


 Nun habe ich ja auch noch zwei kleine Kinder.
1. und 4. Klasse. Sie gehen auf eine sogenannte 
Regelschule. Wir wohnen inzwischen Zaun an 
Zaun mit dieser Grundschule und so ein kurzer
Schulweg ist auch ein Stück Lebensqualität für 
Eltern und Kind, um das wir oft beneidet werden.

Ab und an werde ich gefragt, wie meine Meinung
denn im Vergleich wäre. Montessori oder nicht.
Was ist besser? Diese Frage kann ich natürlich 
nur aus meiner ganz persönlichen Erfahrung 
heraus beantworten und nach der wurde ich ja
schließlich auch gefragt.

Grundsätzlich bin ich der festen Überzeugung: 
Kinder wollen lernen!
Sie lernen sprechen, laufen, selber essen...
nicht weil wir es wollen, sondern weil sie es
wollen. Sie üben und wiederholen solange
bis sie es können, ohne das wir sie darin
unterrichten müssen. Und wie stolz sie sind
wenn sie es endlich alleine geschafft haben.

Und wie stolz wir dann sind, wenn wir 
sehen wie sie sich über ihren Erfolg freuen!
Am effektivesten zerstört man diese 
kindliche Begeisterug, die Neugier und den 
Ehrgeiz etwas Neues zu lernen und zu 
können, durch Druck und Wertung - 
meiner Meinung und Erfahrung nach.


 Ihr könnt euch sicher vorstellen wie mein
Urteil ausfällt... und wenn ich noch mal die
Entscheidung treffen müsste in welche Schule
ich meine Kleinen einschulen lassen würde,
weiß ich nicht ob das Argument des kurzen
Schulweges und der Klassenkameraden in 
unmittelbarer Umgebung, immer noch 
das schlagende wäre...

Ich stelle mir die Frage:  Was ist die 
wichtigste Aufgabe, der Sinn einer Schule?
Für mich sollte es in erster Linie Wissens-
vermittlung und Anleitung zum Lernen sein.
Doch leider geht es eigentlich vom ersten
Tag an, um permanente Leistungsabfrage. Wie 
hoch muss der Druck auf die Kinder sein, die 
sich das nicht so aus dem Ärmel schütteln?!

Meine Großen hatten diesen Druck nie, die 
kamen nach Hause und konnten "plötzlich" 
lesen ohne je mit mir geübt zu haben. Wenn 
ich da an das Theater mit den Kleinen denke...

Meine große Tochter sagte neulich zu mir:
"Mama, ich bin heute noch so froh und
dankbar für die schöne Grundschulzeit
die wir hatten. Ich hatte nie das Gefühl zu
müssen. Immer zu wollen und zu dürfen"


Und obwohl die Großen nie einen 
wöchentlichen Lernwörtertest geschrieben 
haben, war Deutsch das absolute Lieblingsfach 
meiner Tochter mit einer 1 im Leistungskurs.

Und manchmal denke ich nicht "obwohl" sondern
vielleicht sogar "weil" sie so lernen konnten wie sie
 gelernt haben und nicht jede Begeisterung daran 
durch Drill und Wertung im Keim erstickt wurde.

Der fairnesshalber will ich aber auch noch
sagen, das es natürlich auch stark abhängig vom
Lehrer ist, wie der Stoff an Regelschulen 
letztendlich vermittelt wird. Aber das ist
leider Glückssache. Mal hat man es, mal nicht.
Auch diese Erfahrung haben wir gemacht.

Und jetzt zeige ich euch wie ihr ohne großen
Aufwand ein schönes Montessori-Lernmaterial
selber basteln könnt und eure Kinder mit 
Begeisterung lesen lernen. Ich musste mir 
etwas einfallen lassen. Ein Kind das nie
Freude am Lesen hatte reicht mir!


 Ihr nehmt also ein paar Streichholz-
schachteln und beklebt sie mit je einem 
Bild des Wortes, welches das Kind lesen soll.

Ich habe die Bilder gemalt, man kann
sich aber auch Bilder aus dem Internet aus
drucken. Dann schneidet man sich kleine
Kärtchen die in die Streichholzschachteln
passen und stempelt je einen Buchstaben 
auf eine Karte. 

Nun können die Kinder vorne drauf sehen,
was der gesuchte Begriff ist und ihn mit 
den Buchstaben aus der Schachtel legen. 
Den Bogen haben sie natürlich schnell raus. 
Sind ja nicht dumm die lieben Kleinen. 


 Man kann den Schwierigkeitsgrad erhöhen
in dem man vorne und hinten ein anderes
Bild auf die Schachtel klebt und auch die 
Buchstaben beider Wörter hineinlegt.

Nun müssen sie schauen welcher 
Buchstabe zu welchem Wort gehört und 
sie in die Richtige Reihenfolge bringen.
Die Profis können auch beliebig viele
Buchstabenkarten mischen und dann 
die fertig gelegten Worte in die dazu-
gehörigen Schachteln sortieren. 

Ich habe bis jetzt 10 Schachtel gemacht
und es sollen jede Woche mehr werden.
Man kann das auch gut mit dem Kind
gemeinsam machen. Mine hat jetzt 
jedenfalls richtig Freude am Lesen.


Heute habe ich euch mal in mein 
Mamiherz schauen lassen und hoffe es 
war interessant für euch. Vielleicht hat es
dem Einen oder Anderen sogar geholfen
eine andere Sicht auf die Dinge zu
bekommen oder er wurde in die eine
oder andere Richtung sogar in seiner 
Meinung bestärkt. Alles ist möglich.
Vielleicht lasst ihr mich ja auch an
eurer Meinung oder Erfahrung zu 
diesem Thema teilhaben?!



Liebe Grüße aus Berlin
Doreen 


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Mittwoch, 22. März 2017

Home sweet Home # Startschuss Bad

Ich glaube so ziemich jeder liebt sein
Zuhause und wir Bloggerinnen ganz besonders.
Ist es doch so gemütlich, schön dekoriert und 
ganz nach unserem Geschmack eingerichtet.
Mal ganz abgesehen von den wirklich 
praktischen Aspekten. Man wird nicht
nass und muss nicht frieren und so ...


Nun sind Frauen ja von Natur aus neugierig.
Ich nicht. ICH bin nämlich EXTREM neugierig!
Deswegen startet heute bei mir eine neue 
monatliche Linkparty. Und ich will Alles!
Nicht nur die Lieblingsecke, nicht den 
kleinen Blick durch das Schlüsselloch.

Bei mir könnt ihr alles zeigen was euch 
in dem jeweiligen Raum eures Hauses lieb
und teuer ist. Jedes Detail, jede Totale!
Ihr hab erst kürzlich einen Post dazu 
veröffentlicht? Kein Problem auch den
könnt ihr hier verlinken. Bitte mit Backlink!


Wie ihr unschwer erkennen könnt beginnen wir 
heute mit dem Bad. Dem Großen. Falls jemand
noch ein Gäste-Bad/WC hat... das kommt später.

Als ich die Idee zu der Linkparty hatte, habe ich
lange überlegt mit welchem Raum ich anfangen
soll. So eine Aktion kann ja auch dazu anregen
sich mal an ungeliebte Ecken zu machen, die 
einem schon lange ein Dorn im Auge sind.


Letztendlich habe ich mich dann aber doch 
für den Raum entschieden der bei uns als
letztes gemacht wurde. Nämlich kurz vor
Weihnachten. Darum kommt heute meine
ganz persönlich Badezimmergeschichte

Als wir unser nunmehr fast hundert Jahre 
altes Haus vor zehn Jahren gekauft haben,
war die Rekonstruktion aber auch schon 
wieder 14 Jahre her. Aktuell also 24 Jahre.
Die Bäder machen da keine Ausnahme.


Nun ist an so einem Haus ja immer was zu
machen und das Geld liegt nicht auf der Straße.
Die Bäder waren zum Glück ganz neutral 
gehalten und sahen eigentlich auch immer noch
sehr gut und überhaupt nicht altmodisch aus.

Gut die Fliesen sind heute etwas größer und
ich hätte mir auch keinen weißen Fliesen-
boden ausgesucht. Aber alles in allem 
eigentlich nicht wirklich zum niederreißen.


Und trotzdem war es Zeit für eine nicht ganz
so kostenintesive Schönheits-OP. Ein Lifting!
Als Erstes haben wir neue Böden legen lassen
von denen wir jeden Tag aufs neue ganz 
begeistert sind. Vinyl. Schön warm an den 
Füßen, in Holzoptik und absolut badtauglich.

Dann haben wir uns Gedanken über eine
Farbe gemacht. Früher war wirklich alles 
weiß, kombiniert mit einem Buffet in 
Naturholz. Gut das ich es noch nicht 
gestrichen habe. Denn ganz abgesehen 
davon, dass es wieder Trend zu werden 
scheint - zumindest wenn ich mich so
bei IKEA umsehe - passt es total pefekt
zu der neuen Farbe im Bad - bronze!

Das hätte ich vorher gar nicht erwartet, hat
uns aber positiv überrascht. Auf den Bildern 
sieht man es leider nicht so gut, aber die Wand-
farbe schimmert wirklich metallisch wenn das
Licht darauf fällt. Auf den Bildern sieht es 
eher aus wie braun, in echt ist es bronze.


So kann ein relativ kleines Makeover den
ganzen Look des Raumes verändern. Ein 
paar nette Accessoires und schon ist die 
Sache geritzt. Als Hingucker habe ich ein
paar von meinen Pragbildern gerahmt und 
aufgehangen. Eine kleine Galerie. So hat 
man auch auf der Toilette einen schönen
 Ausblick und einen Anflug von Kultur ;-)


Apropos Ausblick. Die Fensterfrage ist noch
nicht final geklärt. Da hatte ich bis jetzt nicht
die zündende Idee. Da das Bad aber direkt zur 
Straße rausgeht, wir neben der Schule wohnen 
und dort reger Fußgängerverkehr vorbeigeht, 
brauchen wir schon einen Sichtschutz. 
Ich habe mich erstmal dafür entschieden:


Zum Ende noch mal ein Bild in der Totalen.
Da sieht man auch den neuen Boden und den
neuen Waschtisch der dringend notwendig war.


Jaaa, nun kennt ihr meine kleine Wellnessoase
auch! Und wie sieht es bei euch so aus?
Ich bin gespannt. Die Linkparty ist jetzt bis
zum 21.4. geöffnet, dann gebe ich den neuen 
Raum der Wohnung oder des Hauses bekannt.

Wer will kann das Logo gerne mit auf seine
Seite nehmen. Und habt keine Scheu. Ich will
keine Wohnzeitschriften-Bilder sondern 
das wahre Leben. Spannend und einzigartig!


Ihr Lieben, das Wetter ist herrlich und ich muss
jetzt mal was im Garten machen. Danach freue
ich mich dann auf ein heißes Bad!


Liebe Grüße aus Berlin
Doreen

verlinkt bei
creadienstag


Dienstag, 14. März 2017

Lieblingsaufstrich mit Thunfisch & Erste Osterkarten

Nachdem ich euch letzte Woche die
dicke Nutella-Torte  vor die Nase
gesetzt habe und es jetzt auch
langsam auf den Sommer zugeht,
kommt heute was für die Bikinifigur.


Ich esse immer erst recht spät Frühstück -
dann aber richtig! Mein Favorit derzeit, ist
mein leckerer Thunfischaufstrich.

Die Zubereitung ist einfach und die
Zutaten unendlich abwandelbar.Ich schreib
euch hier einfach das Grundrezept auf.


Zutaten

125g Frischkäse (unter 1% Fett)
1 Dose Thunfisch im eigenen Saft
3 Tomaten
1 Lauchzwiebel
1 großen El Ajvar scharf
2 Tl Kapern
Pfeffer und Salz


Zubereitung

Die Tomaten entkernen und würfeln. Die Lauchzwiebel 
kleinschneiden und mit den restlichen Zutaten vorsichtig
vermengen. Mit Peffer, Salz und dem Kapernwasser
abschmecken und im Kühlschrank ein paar Stunden 
durchziehen lassen - dann schmeckt er am Besten.

Wie gesagt, die Möglichkeiten sind
unendlich. Vor allem die Bärbels haben
ihn schon probiert und abgewandelt.

Mit Stangensellerie, Rucola, Apfel,
Paprika, Rote Beete... und, und, und.
Dazu eine schöne Scheibe Vollkornbrot
und ich bin satt und glücklich.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

 
Einige von euch liegen Osterkarten-
technisch ja schon echt gut im Rennen.
Und dieses Jahr wollte ich mal nicht 
auf den letzten Dücker mit der Massen-
produktion beginnen, sondern entspannt
dem Osterfest entgegengehen.


Ich mag es ja gerne, wenn die Karten
alle ähnlich sind und doch jede etwas
anders. Es werden sicher auch noch
ganz andere Motive entstehen.


Aber heute erstmal diese vier Hasis.
Ganz mein Style: romatisch und etwas
verspielt. Mal sehen was mir noch einfällt.


Und als letztes möchte ich noch - auf den
letzten Drücker sozusagen - an Gundis
Luftballon-Challenge teilnehmen.


Positiv und negativ. Ich habe ja nicht 
gerne Reste. Bei mir wird alles verwertet.

 
Fragt mich nicht warum aber ich finde 
Luftballons und Fahrräder passen super
gut zusammen. Macht Beides gute Laune!

Und genau mit dieser guten Laune 
winke ich euch zu und wünsche euch
eine frühlingshafte Woche.


Liebe Grüße aus Berlin
Doreen


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