Dienstag, 23. Mai 2017

Mein kunterbunter Gipsy-Balkon

Herrje! Ich werde mich mal nicht
zu weit aus dem Fenster lehnen und 
einfach hoffen, dass Amy von Einfallsreich,
die wahre Meisterin dieses Stils diesen
Post nicht entdeckt! 

Denn heute zeige ich euch bei meiner 
monatlichen Action "Home sweet Home",
passend zum Beginn der Sommersaison,
mal keinen Raum IN der Wohnung,
sondern unseren Balkon.


Da ich ja tendenziell keine Angst vor Farbe 
habe, dachte ich ich könnte uns dieses Jahr,
das Leben einfach mal etwas bunter machen.
Zumindest auf dem Balkon!

Also habe ich gleich mal bei der Auswahl
 der Blumen angefangen.  


Ein paar bommelige Vorhänge aufgehangen!
Auch als Sonnen und Sichtschutz.
Bislang hatten wir eine hohe Hecke vorm 
Balkon und darüber hinaus haben wir in
große Bäume geschaut.

Die Zeiten sind jetzt leider vorbei, denn
im Moment wird in Berlin jeder cm 
Bauland zugepflastert. So das wir 
demnächst ein 6-stöckiges Haus vor dem
Schlaf- und Wohnzimmerfenster, und 
somit auch vor dem Balkon haben.
Da kommt Freude auf!


Ich liebe die Patina an unseren Blumen-
töpfen und Kästen. Aber das nur nebenbei.


Hier mal ein Blick von der einen Seite,
auf unser Sitzplätzchen. Den Tisch kann
man noch ausklappen, dann können wir
am Wochenende auch schön daran
zu viert Frühstück essen.

Ein wenig Gedöns auf dem Tisch darf
natürlich auch nicht fehlen. Den kleinen
Leguan habe ich gestern erst entdeckt
und weiß gar nicht ob ich ihn schön
oder hässlich finde. Eigentlich mag
ich Reptilien überhaupt nicht.


Diese Muschelketten finde ich im Moment
total toll, damit werde ich auch noch mal 
was in der Küche machen.


Und nochmal Blümchen!


Ich habe alles zusammengesucht, von dem
ich dachte, es könnte zusammenpassen.


Neulich hat mein Mann auf dem Weg von
der Post nach Hause einen riesigen 
abgebrochenen Birkenzweig gefunden 
und ihn mir mitgebracht. Da habe ich 
mich aber gefreut und ihn gleich mal
mit verdekoriert.


Hier unser selbsgebauter Pflanztisch, einfach
aus einen Kellerregal... Jetzt nochmal den 
ganzen Balkon von der anderen Seite.


Die Leiter hat mir mein Vater vorbeigebracht.
Ich muss sie unbedingt noch streichen. Jetzt
geht es erstmal so aber später... ich weiß
noch gar nicht welche Farbe. Alles außer 
weiß. Gibt es Ideen???


Dann immer her damit!
Ja da war es auch schon fast!
Jetzt seid ihr dran! Zeigt uns euer
Sommerzimmer!


Egal ob Terrasse oder Balkon,
zeigt uns eure Sitzplätze am Haus.


Ich bin schon wieder ganz gespannt wie
liebvoll ihr alles hergerichtet haben werdet.
Viel Spaß beim verlinken!
Ihr wisst, der Post muss nicht 
brandaktuell sein und den Backlink
nicht vergessen, sonst funktioniert es nicht!



Liebe Grüße aus Berlin
Doreen


Verlinkt bei creadienstag

Donnerstag, 18. Mai 2017

Gedanken zum Bloggen

Katzenmutti Bettina hat zu einer
Linkparty aufgerufen! Sie fragt uns
- ja auch dich!- warum wir Blogger sind.

Sie ist irgendwie total traurig, dass so
viele die Bloggerei an den Nagel 
gehängt haben und wollte mit dem
Statement " I´m a Blogger" ein Zeichen 
setzen und mal so richtig auf den
Tisch hauen, zusammen mit den 
anderen Bärbels.


So, und jetzt soll ich hier schreiben
warum ich blogge. Ich, die sich hier 
in den letzten Monaten sehr rar
gemacht hat. Nun gut. Ich habe mir
dazu ein paar Fragen gestellt.
Und beantwortet.

Es ist ja wie mit einer Beziehung.
Am Anfang ist man Feuer und Flamme.
Große Liebe! Alles aufregend und neu,
Leidenschaft und Euphorie.

Wenn sich die erste Aufregung gelegt
hat, dann fühlt man sich wohl
und geborgen und irgendwann 
liebt man es schon sehr, aber flippt
jetzt nicht direkt aus, wenn man 
daran denkt. In dieser Phase bin ich 
wohl gerade. Und dann tut es 
immer ganz gut, sich zu erinnern 
wie es war als es begann.

Deswegen die erste Frage an mich:

Warum hast du angefangen zu bloggen?

Weil der Blog alles vereint was ich schon 
immer gerne gemacht habe. Schreiben, 
fotografieren, basteln, dekorieren, kochen,
neue Menschen kennenlernen, treffen, 
Kontakt halten, sich austauschen... 
Das hat mich von Anfang an begeistert,
dass es da etwas gibt, was all meine
Interessen vereint. Einzig, gesungen
habe ich hier noch nicht ;-)

Was magst du besonders am Bloggen ?

Den Austausch, die Inspiration, das
Feedback. Egal ob zu einer kreativen Idee
 oder zu einem anderen Thema.
Ich kann hier meinen Gedanken
auch mal freien Lauf lassen und es gibt 
immer jemanden den es interessiert.
Nicht alle, das ist klar, aber vielleicht 
Einen. Ich erinnere mich an einen
Post der mir sehr am Herzen lag, 
wo ich gerührt und überweltigt war von 
all der Resonanz. Wenn ihr noch mal 
reinschauen wollt:
 
Was ist dir das Wichtigste auf deinem Blog?

Authentisch zu sein.
Genau so wie ich bin.

Was ist dir gar nicht wichtig? 

Statistiken, ob ich in eine Nische passe. Ob 
ich die richtigen Schlagworte benutzt habe.
 
Ich freue mich über jeden Follower wie 
verrückt, heißt es ja das gefällt was ich 
mache, wer mag das nicht? Aber diese
Zahl nur um der Zahl Willen ist für 
mich nicht das Maß aller Dinge.


Zu welchem Thema würdest du nie posten?

Man soll nie, nie sagen. Aber tendenziell:
Krankheiten und persönliche Probleme.

Was ist dir wichtig an anderen Blogs? 

Authentizität! Ich will nix Gestelltes,
Unpersönliches, Pseudo-persönliches
oder gar Kommerzielles. Deswegen lese 
ich generell keine großen Blogs.

Ein Blog der mich anspricht muss 
entweder persönlich sein oder 
mich kreativ inspirieren.
Toll ist auch wenn er gut geschrieben
ist, zu Themen die mich interessieren.
Ich liebe Wortakrobaten! Und schöne 
Bilder die nicht langweilig sind.

Wie stehst du zum großen Blogsterben? 

Ich bin auch traurig das so viele, die 
mir ans Herz gewachsen sind, ihre
Blogs geschlossen haben. Auf der 
anderen Seite, alles hat seine Zeit.
Wenn es mir keinen Spaß mehr macht,
ja dann höre ich auch auf. Das 
muss jeder für sich entscheiden.

Ich kann nur sagen, das ich bislang
kein öffentliches Medium gefunden habe,
wo es persönlicher und zugeht als beim
bloggen, so wie ich es betreibe.

Wer träumt nicht davon ein 
richtig großer Blog zu sein? 
Trotzdem hätte ich Angst, dass
genau das dann verloren ginge
- der persönliche Kontakt -
der nicht nur an der Oberfläche
bleibt, weil jeder auch viel von
sich Preis gibt.

Wie geht es weiter?

So wie bisher in letzter Zeit.
Ich poste - nicht mehr so oft wie
früher - und ich schaue auf euren
Blogs vorbei wenn es meine Zeit
erlaubt. Ich bin froh das ihr da seid!
Und wir ein Stück Lebensweg 
irgendwie gemeinsam gehen,
auf einen ganz besondere Weise. 

💗

Vielleicht hat ja die Eine oder Andere 
jetzt Lust bekommen sich die gleichen 
Fragen zu stellen und sie in einem 
Post zu beantworten. Wenn ja, dann
schnapp sie dir,lass uns daran teilhaben 
und verlinke das Ganze bei den
 Bärbels unter Bettinas Post.

 Ach ja, das muss ich noch schreiben.
Bettina hatte ja allen Bärbels diesen
Schriftzug zukommen lassen und
wir hatten die Aufgabe uns etwas
damit zu überlegen. 


Ich wollte eine Tasche oder einen
Beutel dafür haben. Und meine 
zuckersüße Tochter hat mir zum
Muttertag diesen schönen Beutel
genäht. Eine Seite schwarz und
eine Seite aus grauem Leinen,
damit ich mir aussuchen kann, 
auf welcher Farbe die Schrift 
am schönsten aussieht. 
Danke Püppchen!

Jetzt bist du dran!
Warum bist du ein Blogger?


Liebe Grüße aus Berlin
Doreen


Verlinkt bei 

 

Mittwoch, 10. Mai 2017

Fotohintergründe selbst gemacht # DIY

Schon länger wollte ich mir ein paar
Fotohintergründe basteln, weil man 
ja nicht immer den passenden 
Hintergrund für jedes Foto hat.

Bislang hatte ich ledigich ein 
weißes Brett, was mir schon gute
Dienste geleistet hat, aber auf die 
Dauer ganz schön langweilig ist!


Somal ich seit Anfang des Jahres jeden 
Monatein bis zwei Rezepte+Bild für die 
Deutesche Presseargenur - dpa - machen darf.
Ein sogenanntes Leitmedium. Sie kaufen
mir meine Bilder ab und verkaufen sie 
dann an viele Zeitungen und Onlinemagazine.

Wenn ihr mal schauen wollt? 




Aber das nur am Rande, damit ihr wisst
warum ich unbedingt solche Hintergründe
haben wollte und wozu ich sie brauche.

Die Herstellung ist eigentlich ganz 
einfach und mit wenigen Zutaten super-
schnell gemacht. Als erstes braucht ihr
alte Pappen, möglichst groß und in 
unterschiedlichen Formaten. Da 
sammel ich schon seit einiger Zeit.


Desweiteren, Tapetenreste oder schönes
Geschenkpapier. Ich habe mir einfach im
Baumarkt ein paar Proben verschiedener
Tapeten geben lassen. Wenn man nett 
nachfragt ist das eignetlich kein Problem.


Ja und jetzt kann es auch direkt losgehen.
Schneidet euch die Pappe und die Tapete
auf gleiche Größe und beklebt dann die
Pappe mit doppelseitigem Klebeband.


Nehmt ruhig etwas mehr als ich und 
klebt zwischen die Streifen die ich 
geklebt habe noch weitere. Sonst kann es
euch passieren, das die ganze Geschichte 
wellig wird. Anschlißend die Tapete
so straff wie möglich aufkleben.
Das macht sich besser zu zweit.

Ihr könnt natürlich auch Sperrholz-
platten nehmen und die Tapeten mit 
Tapetenkleister aufbringen. Das ist
 eine Frage des Geldes, des Aufwands
und auch des Gewichtes und 
letztenlich auch der 
Aufbewahrung.


Meine stehen jetzt einfach hinter der 
Wohnzimmertür. Da stören sie mich nicht 
und es hat noch sowas Ateliermäßiges :-)

Als Fotohintergrund kann man aber auch
gut noch andere Dinge verwenden. Da 
sind die Möglichkeiten schier unbegrenzt.
Schaut euch mal im Keller um oder 
auf dem Dachboden. Dort findet ihr
bestimmt noch alte Bretter. Einlegeböden
machen sich auch gut, oder Reste vom
Fußbodenbelag. Da kann man sehr
erfinderisch werden!


Ich brauche auch noch ein paar. Immer so
nach und nach. In schwarz, in Betonoptik,
in shabby... und und und..

Mein Lieblingshintergrund zur Zeit ist
der Fake-Rost. Das ist so schön vintage.


Aber auch als Untergrund machen sich die
Hintergründe gut... Klingt gerade irgendwie 
nach Frauenlogik :-))))

 
 Oder in Kombination, wenn es denn
farblich zueinander passt.


Ja, meine Lieben, mehr ist es eingentlich
nicht. Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt 
es selber einmal zu probieren, dann viel 
Spaß. Und wen ihr noch gute Ideen zu 
dem Thema habt, dann immer her damit!


Ich wünsch euch eine kreative Woche!

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen


Verlinkt bei creadienstag

Montag, 1. Mai 2017

Detoxwoche, der Selbstversuch


Schlank ohne Sport


Na das ist doch mal ne Ansage!
Klingt nach Sportmuffel Nr.1
Klingt nach mir!

Ich bin schon seit September dabei
mein Gewicht zu reduzieren und habe
bisher 11 kg geschafft - wie genau, dass
erzähle ich euch in ein paar Wochen 
ganz ausführlich. Versprochen.

Jedenfalls bin ich jetzt fast am Ziel.
es fehlen noch so drei Kilo dann
wäre es für mich perfekt. Ich kann
wieder Sachen tragen, die ich schon 
Jahre nicht mehr an hatte. Es ist
so ein herrliches Gefühl.

Und plötzlich geisterte dieses Buch 
durch unsere Bärbelgruppe und ein
paar Bärbels wollten mitmachen,
bei der Detox - also Entgiftungswoche.
Eine hatte mit drei Kilo Verlust schon
gut vorgelegt und ich war hochmotiviert.


Der Wochenplan sah wie folgt aus:

Montag: Obst (außer Bananen)
Dienstag: Gemüse (außer Pilze und Hülsenfrüchte) +  1 Kartoffel
Mittwoch: Obst und Gemüse - ansonsten wie oben
Donnerstag: Bananen und Gemüsesuppe
Freitag: Tomaten, Fleisch und Gemüsesuppe
Samstag: Fleisch, Gemüse und Gemüsesuppe
Sonntag: Naturreis, Gemüse und Fruchtsäfte

Nun bin ich ja von Natur aus, zum einen
sehr skeptisch und zum anderen will
ich immer alles ganz genau wissen.
Wieso, weshalb, warum?

Ganz ehrlich?! Dieser Plan erschien mir
von Anfang an schwachsinnig! 
Und nochmal ehrlich?!
Das hat sich bis heute nicht geändert.
Ausgemachter Kokolores!


Dabei bin ich alternativer Medizin und
Denkweise gegenüber absolut aufgeschlossen 
und vertraue auf Dinge die man vielleicht
nicht erklären kann. Ich will mich auch
nicht zur Ernährungsexpertin aufschwingen.

Allerdings beschäftige ich mich schon 
mein halbes Leben mit diesem Thema.
Außerdem ist mein Mann Lebensmittel-
chemiker und wir sind Beide zu dem Schluss 
gekommen, das dieser Plan ernährungs-
wissenschaftlich und auch sonst
absolut keinen Sinn macht.

Schade das auch das Buch da nicht 
zur Aufklärung beiträgt, da die 
Erklärungen oberflächlich, 
nichtssagend und teilweise völlig aus
 der Luft gegriffen sind. Mir fehlen logische, 
nachvollziehbare und fundierte Aussagen
zur Reihenfolge der Tage, Mengen und 
Zusammensetzung der Lebensmittel.


Alles schien mir willkürlich und 
ohne roten Faden. Ich hatte 1000 Fragen
und keine Antworten. Warum am Di.
EINE Kartoffel morgens? Warum ist 
die Größe egal, aber nicht die Anzahl? 
Warum am vierten Tag nur Bananen?
Warum nicht am fünften? Oder am
zweiten? Oder, oder, oder?

Trotzdem habe ich es diszipliniert 
durchgezogen und mich penibel an 
die Anweisungen gehalten.

Seid ihr neugierig, was sich final auf
der Waage getan hat? Lächerliche 
0,5 kg!!! Dieses Ergebnis kann 
ich mit einer gesunden, fett- und 
zuckerarmen Ernährung LOCKER in
einer Woche abnehmen, wenn ich täglich
nur zwischen 500 und 1000 Kalorien
zu mir nehmen würde, wie es diese 
Woche der Fall war. Ich bin gespannt 
auf den Jojo-Effekt, der ja angeblich 
ausbleiben soll...

Zu dem habe ich extrem 
wenig Eiweiß gegessen und das auch 
nur in Form von Fleisch, denn Hülsenfrüchte,
Milchprodukte und Eier waren ja verboten,
dass ich also sicher gehen kann das
das verlorenen Gewicht zu 100% 
aus Muskelmasse besteht. 
Na toll! Wo eh schon nix da ist.



Mein Fazit:

Pro:

1. Ich hatte tatsächlich keinen Hunger.

2. Ich war erstaunt wie oft man sonst aus 
Appetit isst und nicht aus Hunger. Obst zB.
esse ich nicht so übermäßig viel und gerne.
Die empfohlene Menge 2 Hände voll am
Tag - ja - aber mehr muss nicht sein. Also 
war Tag 1 eine echte Herausforderung.
Ich habe das Essen so lange vor mir her 
geschoben bis ich wirklich Hunger hatte.

3. Was ich nie gedacht hätte, man kann
auch ohne Eiweiß UND Kohlendydraten,
also nur von Gemüse richtig satt wird.


Kontra:

1. Ich war EXTREM übellaunig und
angespannt die ganze Woche über.
Mein Mann meinte schon, er ist froh 
wenn der Mist endlich vorbei ist.

2. War ich antriebslos und schlapp.
Hatte Kopfschmerzen und keine
Lust zu  irgendwas. Schrecklich!

Abschließend kann ich sagen, das ich 
allgemein der Meinung bin, das es im Leben 
immer auf ein gesundes Mittelmaß ankommt
und zwar in allen Bereichen des Lebens. 
Jede Art von Extrem halte ich für ungesund. 
Das vergiftet den Körper und den Geist 
und das ist nicht gut. 

Ich ärgere mich etwas über mich 
selbst, dass ich mich darauf eingelassen
und so gegen meine Überzeugung 
gehandelt habe, wo ich doch in den
Wochen vorher gesehen habe, das man
mit einer gesunden, abwechslungsreichen,
fett- und zuckerarmen Ernährung
wunderbar und ohne Stress 
 viel Gewicht verlieren kann.


Natürlich muss man diszipliniert sein,
aber bei aller Disziplin darf der Genuss
nicht zu kurz kommen. Auch das ist,
neben einer schönen Figur, Lebensqualität!

So habe ich auch die Erkenntnis für mich
gewonnen, das Low Carb gar nicht mein
Ding ist. Ich brauche für mein körperliches 
und seelisches Wohlbefinden ab und an
mein Vollkornbrot, Kartoffeln, Nudeln,
Schokolade, Kuchen und Eis.

Alles in Maßen natürlich, aber ganz
darauf zu verzichten erscheint mir 
nicht nur unnatürlich sondern
regelrecht sinnlos. Ich will gute Laune!
Und ich bin mir sicher das man 
mit einseitiger Ernährung seinem 
Körper nichts Gutes tut.

Doch bei der Ernährung ist es wie mit 
der Kindererziehung. Da setzt jeder
andere Prioritäten und geht seinen 
ganz individuellen Weg. 

Die Meinung der Bärbels zu der Detox -
woche ist auch eher durchwachsen. 
Einige werden die Woche wiederholen. 
Ich ganz sicher nicht!

Einige werden vielleicht sagen, das es
beim Entgiften ja auch nicht vorrangig 
um´s Abnehmen sondern ums
Entgiften geht. Aber selbst dazu 
bietet das Buch keine vernünftige
Erklärung und wenn dann nur 
äußerst lückenhaft!

Und jetzt genieße ich mein erstes 
schönes Frühstück seit einer Woche.
Mit Brötchen und Cappu und einem
Frühstücksei. Ich werde es soooo
genießen!!!!!!


Liebe Grüße aus Berlin
Doreen


Sonntag, 23. April 2017

Unser Fitnessstudio im Flur

Als ich überlegt habe, welchen Raum der
Wohnung ich als nächstes für meine Linkparty


wählen soll fiel die Wahl schnell auf den Flur.
Quasi die Visitenkarte der Wohnung. Der 
erste Eindruck sozusagen. Dabei kommt es
weniger auf die Größe an, sondern einfach
auf das Gefühl: "Fühle ich mich hier wohl?!"

Als wir damals hier eingezogen sind hätte
ich gerne einen großen Esstisch in den 
Flur gestellt. Der Platz hätte es hergegeben
und gemeinsam um einen Tisch ver-
sammelt zu sein ist für mich der 
Inbegriff von Familie und Gemütlichkeit. 


Mein Mann war von dieser Idee leider nicht so
begeistert wie ich und so wurde es ein riesiger
Kleiderschrank, den wir zugegebener Maßen
auch sehr gut gebrauchen können. Und so 
blieb viel Platz im Flur, den die Kinder als
sie noch klein waren, gut als Rennstrecke 
genutzt haben - oder zum Fußball spielen...

Eigentlich heute noch, oft zu meinem 
Leidwesen, womit wir auch schon beim
Thema Sport wären! Wer weiß wer die 
Sportskanone bei uns zu Hause ist???
Richtig, ich auf jeden Fall schon mal ...
NICHT!


Nein, der Herr des Hauses gibt sich hier
sehr diszipliniert seiner Leidenschaft hin.
Eine Disziplin die ich, trotz großer Unlust
körperlicher Ertüchtigung gegenüber,
wirklich sehr bewundere. Früher ist er 
in die Muckibude gerannt, heute trainiert
 er 3-4 mal die Woche bei uns im Flur.

Er benutzt dafür so ein Seilsystem und
zwar schon lange bevor das so in Mode kam.
Soll wohl sehr effektiv sein, aber mich 
müsst ihr nicht fragen. Ich bin froh damit 
nichts zu tun zu haben. Worüber ich aller-
dings noch froh bin, ist dass er jetzt bei uns
zu Hause trainiert.


Nach dem Seiltraining wird dann noch der 
dicke Boxsack zwischen die Ringe gehänget
und losgeboxt. Der steht ansonsten im
Hausflur. Ich hoffe immer, dass er eventuelle
Einbrecher direkt in die Flucht schlägt :-) 

Aber nicht nur mein Mann nutzt seine 
Fitnessecke, nein auch die Kinder und 
sämticher Besuch der Kinder haben ihren 
Spaß daran an allem rumzuhängen.
Wahrscheinlich noch son Ding aus 
premenschlicher Affenzeit :-)


Bei mir muss da noch was anderes 
eingkreuzt sein. Faultier oder so.
meine Ecke ist dam eher diese...


 Früher stand da das Klavier meiner Tochter 
und hat die halbe Tür zu den Bädern versperrt.
Heute ist es sozusagen meine DIY-Ecke.
Ihr glaubt ja nicht, wie oft ich euch dieses
von mir selbst "designte" Teil vorne
im Bild schon zeigen wollte, aber so
prakisch wie es ist, so unfotogen ist es.


 Das Bild darüber, das den Stromkasten 
verdeckt, ist auch so ein DIY das ich 
sehr liebe. Mein Mann hat vorne auf die 
Holzplatte eine Plexiglasplatte in gleicher 
Größe geschraubt, unter der die Fotos 
 klemmen. Auch gut zum Austauschen.

 Auf der Rückseite hat er eine Leiste über 
die ganze Länge geschraubt und das Gleiche  
noch mal an der Wand. So kann man das
Bild schnell und ohne Umstände abhängen
wenn man an den Sicherungskasten muss. 


Außerdem steht es so etwas von der Wand 
ab, so dass man noch eine indirekte
Beleuchtung hinter dem Bild anbringen kann.

So dann gibt es den Flur noch  mal in der Totalen
von der anderen Seite und dann ist auch schon 
alles gezeigt. Die Bilder sind nicht so dolle
aber einen Flur zu fotografieren, der ja
in den seltensten Fällen Fenster, und somit 
Tageslicht hat, ist gar nicht so leicht.


Obwohl, etwas Tageslich hat er ja sogar.
Vom Oberlicht aus dem Hausflur.

Nun hoffe ich, das ihr euch wieder recht
rege an meiner Linkparty beteiligt!
Ich danke den Teilnehmern des letzten
Monats für ihre tollen Beiträge.
Danke an 


Schaut es euch an, es lohnt sich 
wirklich! Wie auch beim letzten Mal,
könnt ihr auch diesen Monat wieder 
Posts verlinken die nicht super
aktuell sein müssen. Ihr habt schon
mal was über eure Flur gebracht?
Wunderbar! Dann her damit!
Bitte mit Backlink.

In den letzten Tagen, kam noch jede Menge
Osterpost bei mir an. Die zeige ich euch 
dann im nächsten Post. Vielen Dank schon
mal an alle die an mich gedacht haben!


Ich wünsche euch morgen einen 
schönen Wochenanfang.


Liebe Grüße aus Berlin
Doreen

Verlinkt bei Creadienstag


Dienstag, 11. April 2017

Veggi-Grillteller und ein wenig Ostern

Nee, nee Leute, ich bin nicht unter 
die Vegetarier gegangen. Dabei esse 
ich unheimlich gerne Gemüse und 
wenn ich mich entscheiden müsste:
Gemüse oder Fleisch ,
würde ich mich auf jeden Fall für
Gemüse entscheiden. Zum Glück 
muss ich das aber gar nicht.

Immer in der Fastenzeit - und die
geht ja noch ein paar Tage - haben
wir einen Teilzeitvegetarier in der
Familie. Meine Tochter fastet 
jedes Jahr Fleisch und Wurst.

Da ist beim sonntägliche Familien-
essen auf jeden Fall Kreativität 
gefragt. Einfach nur Fleisch 
wegzulassen ist ja nun total öde!


Ich war dran mit Essen kochen
und wir wollten grillen. Paprika
kommt bei uns so und so immer 
auf den Grill. Meistens die 
kleinen Pimentos. Die gab es aber 
diesmal nicht. Ausverkauft.
Die Spitzpaprika mit Salz,Öl
und Knoblauch war aber 
genauso lecker!


sind ein Klassiker bei uns und
dürfen nie fehlen. Genau wie
die immer sehr beliebte 

Die Rosenkohlspieße hatte ich 
schon auf meinem Geburtstagsbuffet
und weil sie so gut angekommen 
sind habe ich sie gleich noch mal
gemacht. Einfach TK Rosenkohl
vorgaren und abwechselnd mit
Grillkäse aufspießen.

Kommen wir jetzt aber zu 
den leckeren Veggibouletten!
Kennengelernt habe ich sie bei
Grit als ich bei ihr zu Besuch war.


Zutaten:

100g Haferflocken
35g Cornflakes
200g körnigen Frischkäse
3 Frühlingszwiebeln
Bärlauch
Kreuzkümmel
Salz, Pfeffer
3 Eier

Alle Zutaten gut mischen und wirklich
gut würzen. Dann eine Stunde abgedeckt
ruhen lassen. Anschließend Bouletten
formen und auf dem Grill, am Besten 
in so einer Pfanne, schön knusprig werden
 lassen. Es geht aber auch ohne die Pfanne.

Probiert es aus und lasst euch 
überraschen! Es ist wirklich gut!

Kommen wir noch schnell zu Ostern.
So richtig viel habe ich dieses Jahr nicht 
dekoriert, denn wir fahren zum
ersten mal seit vielen Jahren über 
Ostern in den Urlaub. Ein paar Karten
sind aber trotzdem entstanden.


Eine weitere Abwandlung meiner 
Häschenkarten. Diesmal mit Federn.

Und Handlettering. So können sie im
Laufe der Woche auf die Reise gehen.
Es sind auch schon liebe Karten bei
mir eingetroffen. Von Nicole und Lotte.


Die Kullerkarte rechts kam von Rosi.
Das verrückte Huhn hat doch wirklich 
für meine ganze Familie samt Schwieger-
kindern total niedliche Eierbecher gehäkelt.


Was für eine filigrane Arbeit. Wie lange
sie daran gesessen haben muss. Wahnsinn!


Vielen Dank noch mal an dieser Stelle!
So eine bunte Eierbecherwiese!

Ich habe selbst auch noch ein paar 
Ostergeschenke gebastelt. Von meinen
Strandhäuschen hatte ich noch ein paar
Rohlinge übrig. Die habe ich nun 
frühlingshaft-romantisch gestaltet.


In zartem rose´mit grauem Dach. So 
kann es bis zum Sommer stehen bleiben.
Auf die Rückseite habe ich einen 
Vogelkäfig gestempelt. Hier nochmal 
von beiden Seiten. Bei diesen Häusern 
sind der Phantasie wirklich keine
Grenzen gesetzt.


Das war es erstmal wieder von mir.
Ich werde heute den ganzen Tag 
Osterkarten schreiben und dann
langsam mit dem Kofferpacken 
beginnen... Im Urlaub werde ich 
hoffentlich auch etwas Zeit haben,
endlich mal wieder Blogrunden zu
drehen. Das kam in letzter Zeit 
eindeutig zu kurz!

Ich wünsche euch ein ganz tolles
Fest. Das Wetter soll ja leider nicht 
so dolle werden. Ich bin mir aber 
trotzdem sicher, das ihr das Beste
daraus macht.


Liebe Grüße aus Berlin
Doreen


Verlinkt bei 


"Notes of Berlin"